Montag, 26. Januar 2015

Fin, die x-te

Auch auf die Gefahr hin, Euch zu langweilen:
Ich hab schon wieder eine Fin genäht. Und eine weitere für's Mädchen liegt zugeschnitten hier herum und wartet darauf, genäht zu werden.
Es ist und bleibt einfach ein total toller Schnitt - gerade wenn es draußen kälter ist, in der gefütterten Version.


Diesmal wurde sogar dafür recycelt und ein nicht mehr genutztes Babybettlaken mit den geliebten Freunden aus dem 100 Acre Wood zerschnitten, für die Taschen. Der Rest ist weicher Feincord - mittlerweile eines meiner Lieblingsmaterialien für diese Hosen.


Habt Ihr gesehen? Madame hat sich extra für dieses Shooting einen schicken Kamm ins Haar gesteckt :)
(Draußen-Fotos waren diesmal übrigens leider so garnicht drin...hier ist es weiterhin kalt und eklig da draußen). ich hoffe, Ihr sehr mir das nach).

Genäht habe ich diesmal die Größe 98 (zugegebenermaßen noch recht luftig), die Länger ist allerdings nicht mal ganz die für 92 vorgegebene...scheinbar haben meine Kinder kurze Beine.

Leider finde ich den Schnitt nirgendwo mehr online, sonst würde ich ihn Euch hier verlinken. Ich werde die liebe Leene mal darauf ansprechen. Wäre schade, wenn es den nicht mehr zu kaufen gäbe.Wir lieben ihn!

Ich verlinke mich jetzt damiit trotzdem noch bei mykidwears und gehe mal gucken, was die anderen Kinder heute so anhaben :)

Einen guten Start in die Woche wünsche ich Euch!

Dienstag, 20. Januar 2015

Lavendeldruck

So...hier kommt das letzte der noch nicht gezeigten Weihnachtsgeschenke:
Ein Kissen aus selbstbedrucktem Stoff, für meinen Papa, der das Meer liebt... und die Hokusai-Welle.

Selbstbedruckt?
Ja! Der Lavendeldruck wartete darauf, endlich auch von mir ausprobiert zu werden.
Geht angeblich ganz einfach: Wunschmotiv ausdrucken (ein Laserdrucker muss es allerdings sein. Mit Ausdrucken von Tintenstrahldruckern klappt es wohl nicht), auf Stoff legen, Lavendelöl draufstreichen und mit einem Kochlöffel oder ähnlichem "reiben", hieß es.
Sollte es tatsächlich so einfach sein? Das wäre ja toll!

Und die Antwort ist: ein klares JEIN.

Ja, die Vorgehensweise ist tatsächlich die beschriebene....

und: Ja, es funktioniert tatsächlich!!!

Wahnsinn!
Allerdings weiß ich jetzt, dass das Wort "Lavendeldruck", nicht von "drucken", sondern von "DRUCK" kommt. Von selbigem muss man nämlich eine beachtliche Menge ausüben, damit sich die Farbe vom Papier löst und auf den Stoff überträgt. Das ist anstrengend, und es dauert. Also mit einmal überall drüberreiben ist es da nicht getan.

Und dann ist es natürlich so, dass die gesamte Wohnung nach Lavendelöl "duftet".
Sehr.
Und jeder, der jetzt denkt oder gar sagt "ist doch schön, riecht doch gut", hat garantiert noch nie über ein mit Lavendelöl getränktes Stück Stoff gebügelt. Das zu tun empfielt sich, um die Farbe zu fixieren... und es führt (und das war mir irgendwie nicht klar) nebenbei noch dazu, dass das ganze, ach-so-gut-riechende Lavendelöl, nach dem die Wohnung (dachte ich) ohnehin schon riecht, verdampft.
Vollvernebelung. Direkt nach oben, wo man in der Regel den eigenen Kopf hat.
Einatmen?: Nicht so gut.
Lavendelduft in der Wohnung?: ca. 3 Tage lang
(plus wann immer jemand das Bügelbrett benutzt...da ist scheinbar was in den Bezug eingedrungen ;-) )

Aber das Resultat hat mich überzeugt!
Ich bin begeistert, probiere das aber nochmal vermutlich erst aus, wenn ich das mit dem Lavendelgeruch überwunden hab.

Das fertige Werk gefiel mir auch wirklich gut...

bis....ja bis...
....mir der Fehler auffiel.

Na? Wem noch? 

Jo.
Verdammt. Sau-blöd. Eigentlich logisch. Hätte man drauf kommen können.
Sau-ärgerlich.
Is aber jetzt halt so.
(und gefällt dem Beschenkten wohl trotzdem, obwohl es ihm natürlich innerhalb von ca. 0,2sek aufgefallen ist. Is klar. Vielleicht setze ich mich irgendwann hin, und mache eins, das richtigrum ist.... mal sehen).

verlinkt beim CreaDienstag.

Samstag, 17. Januar 2015

Wickeluhr

Noch ein Weihnachtsgeschenk, dass ich vor Weihnachten schlecht im Blog zeigen konnte:

Eine Wickeluhr für meine Mom.


Ich hatte vor Weihnachten immer mal wieder welche in blogs und Facebookgruppen auftauchen sehen, die mir so gut gefielen, dass ich dachte, ich probiere es einfach selbst mal aus.
Und es ist tatsächlich kein Hexenwerk: Auf ein aus 3 verschiedenen Stoffen genähtes Band werden Uhrenohling und Anhänger angebracht. An den Enden jeweils Endkappen angeklemmt und ein Karabiner und Kettchen zum Verschließen angebracht. Fertig.
Etwas friemelig ist das Verbinden der einzelnen Schmuckteile mit den kleinen Biegeringen (z.B. der Anhänger mit den Collierschlaufen) , aber es geht.

Das Material für meine eigene liegt noch unverarbeitet hier herum....aber geplant ist sie :)

Dienstag, 13. Januar 2015

Recycling-Täschchen

Ha! Gerade fällt mir auf, dass ich Euch ja jetzt auch endlich nach und nach die Dinge zeigen kann, die ich zu Weihnachten verschenkt habe.

Den Anfang machen diese schicken Recycling-Täschchen aus Schokoladenverpackungen, innen mit Stoff gefüttert.
Sowohl meine Schwester, als auch meine Schwägerin haben welche in unterschiedlichen Ausführungen erhalten (einen Teil habe ich leider vergessen zu fotografieren, bevor ich ihn verschickt habe. nunja...).


Das schöne ist, dass man aus unterschiedlichen Verpackungen natürlich unterschiedlich große Täschchen erhält. Vom kleinen Kulturtäschchen (ca. 20x20cm) bis zum "pack ich in die Hosentasche, wenn ich mal keine Handtasche mitschleppe, ca. 8x8cm) ist da alles möglich. Sicher ginge auch noch kleiner, wenn man z.B. die quadratischen Minis als Recyclingobjekt wählt.
Ok...und das eigentlich beste ist natürlich, dass man den Inhalt in irgendeiner Form vernichten/entfernen muss, bevor man zur Tat schreiten kann :-P


Mir gefallen sie wirklich sehr gut. Den beschenkten Damen, glaube ich, auch. Und als Geschenk behalte ich sie auf jeden Fall weiterhin im Repertoire (außerdem habe ich just heute im Supermarkt einige Verpackungen gesehen, die sich als Täschchen wirklich gut machen würden. Schokoladenkauf mal nach ganz anderen Gesichtspunkten!).

Eine Anleitung hatte ich hier gefunden.
Habe aber nach einigen Prototypen das Ein oder Andere verändert (z.B. den Reißverschluss zusätzlich festgesteppt, was in der Anleitung nicht vorgesehen aber ohne irgendwie sehr doof war.). Ich glaube, geübte Taschen und Täschchennäherinnen würden den Reißverschluss sicher gänzlich anders nähen und zwischen Außenmaterial und Futter legen...aber ich bin keine Täschchennäherin (auf dem Gebiet gänzlich unerfahren), und so festgesteppt finde ich den Reißverschluss auch vertretbar.

Und jetzt noch schnell zum Creadienstag und gucken, was da noch alles an schönen Ideen verlinkt wurde :)

Freitag, 9. Januar 2015

Neues Jahr, neue Gesetze..und warum ich das so nicht schlucken kann.


Ich mag die EU.
Nein, wirklich.
Aber einige der Gesetze, die dem Zusammenschluß dienlich sein, die Gesetze der einzelnen Länder vereinheitlichen und den Handel innerhalb der EU vereinfachen sollen, führen gerne zu großem Aufwand für kleine Unternehmen. Und zu Nachteilen.
So auch im Falle der neuen Umsatzsteuerpflicht auf den Verkauf digitaler Inhalte.

Der/die Ein oder Andere hat es eventuell schon mitbekommen:
Seit 1.1.2015 gilt in der EU ein neues Gesetz für ebendiese Dinge ins europäische Ausland.
Demnach müssen Verkäufer von z.B. zum Download bereitgestellter Dateien beim Verkauf die Umsatzsteuer des Landes erheben, aus dem der Kunde kommt. (Ein Verkäufer aus Deutschland erhebt also bei einem Verkauf an einen Kunden aus Österreich, die in Österreich geltende Umsatzsteuer von 20%, nicht die deutsche von 19%.)

Man muss sich beim "One-Stop-Shop" des deutschen Zentralamtes für Steuern anmelden, Quartalsweise eine Steuererklärung dort abgeben, und die entsprechenden Steuern abführen. Das Zentralamt leitet die Steuern dann an die jeweiligen Mitgliedsstaaten der EU weiter.

Und das Ganze gilt auch für Kleinunternehmer, die in Deutschland ja von der Umsatzsteuer befreit sind.
Blöd für Kleinunternehmer.

Für viele Verkäufer/Innen bedeutete das in der letzten Woche, dass sie schweren Herzens beschlossen haben, ihren Verkauf von digitalen Schnittmustern und Anleitungen ins europäische Ausland zu stoppen.
"Verkauf nur noch innerhalb von Deutschland" heißt es in etlichen DaWanda-Shops.

Ich möchte das ungern auch tun müssen.
Und wie ich so bin, habe ich mich da mal reingehängt und recherchiert. In Gesetzestexten, bei der europäischen Kommission und im europäischen Ausland.

Und ich denke, es gibt eine Chance, dass man Dateien ins europäische Ausland verkaufen kann OHNE unter dieses neue Gesetz zu fallen. Nämlich, wenn man sie (wie ich es ohnehin tue) manuell per E-Mail versendet.
Weil das nämlich in England ganz genau so ist.
Ich habe den Ball mal der IHK zugespielt.
Und DaWanda.

Und jetzt warte ich einfach mal ab, und hoffe.
Hier meine Mail mit den Links zu den Quellen, die ich aufgetan habe.



leider bekomme ich das Ganze nicht als Dokument hier eingebettet. Die Vergrößerung des Bildes ist daher etwas unscharf. Ich hoffe, Ihr könnt es trotzdem lesen.

Dienstag, 6. Januar 2015

Aus Sommerzeug mach Wintersachen


Auf geht's zum ersten Creadienstag 2015!

Bewohner/innen sowohl nördlicher als auch südlicher (grundsätzlich kälterer) Regionen werden sich vermutlich kaputtlachen, aber:
Hier ist es (für unsere Verhältnisse) bitterkalt (-1°C),  Straßen und Autos sind vereist, es fiel sogar schon mehrfach Schnee, von dem jetzt nur noch Eisplatten auf den Wiesen übrig sind, kahle Bäume wie Blätter an Büschen sind von Frost überzogen...
Da findet doch auch kein Vögelchen mehr etwas zu essen! (die sind das doch hier genausowenig gewöhnt, wie wir!)

Also haben meine Kinder und ich uns heute hingesetzt, und eine kleine Futterstelle gebastelt.
Ganz fix, mit wenig Zubehör. Sommerzubehör. Eis am Stiel-Stäbchen :)
(davon abgesehen braucht man nur eine Heißklebepistole oder Bastelkleber und ca. 2m Kordel)


Für den Boden habe ich zunächst soviele Stäbchen aneinander gelegt, wie die einzelnen Stäbchen lang sind (bei meinen waren es so 11 Stück), und dann 3 Stäbchen quer dazu aufgeklebt.


Nach dem Umdrehen, werden einfach immer jeweils an den Längs- und dann an den Querseiten 2 Stäbchen aufgeklebt.


Kinderleicht! Mein Job ab hier beschränkte sich auf den Heißkleber ;-)


Nach 2 oder 3 "Etagen" haben wir an jeder Seite ein Stäbchen halbiert und so aufgeklebt, dass es eine Art Sitzgelegenheit für die zukünftigen Restaurantbesucher ergibt.
Und dann macht man einfach weiter wie zuvor, bis man mit der Höhe zufrieden ist oder einem die Stäbchen ausgehen.


Als Befestigung habe ich 2 Stücke Kordel (jeweils ca. 1m lang) unter unsere Futterstation gelegt und dann durch die Lücke zwichen Boden und erster Stäbchen-Etage hindurchgefädelt.


So kann man es bestens aufhängen.


Unser (ich vermute lediglich erstes) Exemplar hängt nun, mit Sonnenblumenkernen gefüllt, in unserem Spielturm im Garten (weil es so überdacht ist, was meinem Sohn sehr wichtig war).
Ich bin gespannt, ob es gut angenommen wird.