Dienstag, 29. Juli 2014

Crayon-Experimente 3: Crayon melts

Durch unsere letzten Crayon-Experimente hier und hier, ist unser Wachsmalstiftebestand ganz schön zusammengeschrumpft. Wir haben noch ein weiteres Leinwandprojekt wie die Blumenwiese angefangen, das ist aber noch nicht ganz fertig - das zeige ich Euch dann kommende Woche ;-)
Was übrig ist, sind vor allem Crayon-Bruchstücke. Oftmals zu klein für die kleinen Händchen, um damit noch irgendetwas zu malen... was machen wir mit denen?

Wir machen uns einfach neue!
Das macht Spaß (gerade an einem verregneten Nachmittag wie heute) und die kleinen Helfer müssen nicht allzu lang auf die schönen Ergebnisse warten.

Ihr braucht:
- Wachsmalstiftreste
- Ofenfeste Silikonformen
(es gibt diese Woche bei Tsch.... Ihr wisst schon: wo es jede Woche eine neue Welt gibt welche für Eiswürfel, unter anderem in Stangenform - Perfekt für Crayons!)
EDIT: Nicht alle Silikonformen sind ofenfest! Vergewissert Euch vorher, ob Eure das mitmachen. Auf der Rückseite findet sich in der Regel irgendwo eine Angabe mit einem Thermometer: links steht wie kalt, rechts steht, wie heiß die Form werden darf ;-)


Los geht's!
Papier abfriemeln...



...in kleine Stückchen zerbrechen, und in die Förmchen füllen - das Kombinieren der Farben hat meinen beiden großen Spaß gemacht.



Dann wandern die Förmchen für 10-15 Minuten bei 125°C in den Ofen (ein Bisschen wärmer geht auch, dann geht es vermutlich noch schneller). Legt unbedingt Alufolie oder Backpapier drunter, für den Fall, dass etwas überläuft - kein Mensch will Wachsreste aus seinem Ofen kratzen müssen ;-)

Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen könnt Ihr mit einem Zahnstocher vorsichtig eventuell entstandene Luftbläschen zerplatzen, und die Förmchen ca. 15 Minuten abkühlen lassen. Danach kommen sie nochmal für 15 Minuten ins Gefrierfach, damit sie richtig hart werden und sich gut aus der Form lösen lassen.

Und dann: Spannung pur beim Herauslösen! :-D

 
Die Kinder sind begeistert! Malen kann man damit bestens, und die kleinen Herzchen sehen einfach hübsch aus - ist bestimmt auch was für die kleinen Mitgebsel-Tütchen beim Geburtstag....


Viel Spaß beim Crayons Schmelzen!

verlinkt bei: CreaDienstag

Donnerstag, 24. Juli 2014

Spaß mit dem Amt, das keines ist.


Das Arbeitsamt ist ja seit geraumer Zeit gar kein Amt mehr. Nein! Es ist eine Agentur.
Die Agentur für Arbeit. Ein Dienstleister!
Zumindest behauptet es das von sich.

Nun…ich komme ja aus dem sogenannten „Agenturbereich“ - zwar aus einer anderen Art und Ecke, aber egal. Dienstleister sind Agenturen ja schließlich alle. Tja… aber ganz ehrlich?: wenn Kundenorientierung, Servicegedanke, Bearbeitungstempo und Erreichbarkeit bei irgendeiner Agentur da draußen in der freien Wirtschaft länger als nur ein paar Tage so sind, wie bei besagter Agentur, dann verschwindet sie innerhalb kürzester Zeit, würde ich meinen. Weil sie nämlich keine Kunden mehr bekommt.

Was will ich eigentlich von denen?
Vielleicht erinnert sich der/die Ein oder Andere an diesen Post.
Das Ende meiner Elternzeit rückt näher… die mommymade-Geschäfte laufen ganz gut (jedenfalls deutlich besser, als ich je gedacht hätte)… und es gilt zu klären, ob mommymade nicht meine berufliche Zukunft werden könnte -anstelle eines „normalen“ Teilzeit-Jobs - parallel zu meinem Vollzeit-Job als mommy ;-)

Tja… und da hatte ich die – offenbar total abstruse – Idee, mal beim Arbeitsamt nachzuhören, wie das so ist, mit dem Existenzgründungszuschuss.
Vieles darüber, wann man den bekommt, konnte ich online recherchieren. Aber ich brauchte (und brauche noch immer) eine ganz konkrete Artwort auf die (wie ich dachte ganz einfache) Frage: „Könnte ich theoretisch diesen Gründungszuschuss bekommen, falls ich am Ende meiner Elternzeit arbeitslos werde?“.
Denn – nennt mich verrückt -  aber ich dachte, für die Entscheidung, ob ich mich dann in die Selbständigkeit stürze oder nicht, könnten Zahlen (konkret: Geld, das monatlich reinkäme) eine sinnvolle Information und Entscheidungsgrundlage sein.

Nun. Man kann leider nicht einfach bei der Agentur für Arbeit vorbeigehen und sich diesbezüglich beraten lassen -  NEIN! Man ruft an, und bekommt dann einen Termin. Und zwar nicht etwa einen Termin, wann man dann hingehen darf – NEIN! Einen Termin zu dem man zurückgerufen wird, von jemandem, der einem dann einen Termin zum vorbeikommen gibt. So die Theorie.  In der Praxis habe ich bereits etliche dieser Anläufe hinter mir.

Entweder es rief garniemand zurück, und das Spiel begann von vorne, oder aber man dachte, man könne meine Fragen ja auch telefonisch beantworten – da war ich dann aber – huch! - beim falschen Ansprechpartner, und der „richtige“ sollte mich zurückrufen…und so weiter.
Ich habe mittlerweile dann doch diverse Rückrufe von diversen Mitarbeitern aus diversen Abteilungen erhalten, in den letzten Wochen und Monaten. Einer konkreten Antwort auf meine eine Frage bin ich leider kein Stück näher.

Offenbar kann man mir nicht einmal sagen, ob ich, falls ich nach der Elternzeit arbeitslos werde, überhaupt einen Anspruch auf Arbeitslosengeld habe (und das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass man einen Gründungszuschuss beantragen kann).
Bitte was?!?
Richtig: Die einen Mitarbeiter sagen so, die anderen so, aber eine der Aussagen war tatsächlich, dass ich als Mutter, die nach der Elternzeit arbeitslos wird, möglicherweise überhaupt keinen Anspruch auf „Entgeltersatzleistung“ (so heißt es ja richtig) habe. Und das, muss ich sagen, finde ich ganz schön krass!
Die Begründung war wörtlich „Wir sind wie eine Versicherung, müssen Sie sich vorstellen: Wenn Sie nicht einzahlen, bekommen Sie auch nichts heraus. Und wenn Sie in den letzten 12 Monaten nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und  dadurch eingezahlt haben, haben Sie auch keinen Anspruch auf eine Leistung von uns“. Mutterschaftsgeld- und Elterngeldbezugszeiten werden da wohl berücksichtigt, aber Elternzeit darüber hinaus eben leider nicht. Wenn man also länger zu Hause die Kinder selber betreut, als man Elterngeld bekommt: Pech gehabt.
Da bleibt dann im Falle der Arbeitslosigkeit allenfalls noch Hartz IV.

Ich finde das relativ unglaublich, aber was soll's.
Mein Status mit der Agentur ist diesbezüglich nun, dass man das jetzt doch nochmal konkret prüft (wofür ich Bescheinigungen der Krankenkasse, des Arbeitgebers….etc.pp. einreichen muss).

Meine Meinung dazu ist mittlerweile, dass ich es einfach nicht glauben kann, dass dieser Dienstleister mir die einfache Frage, ob ich, falls ich arbeitslos werde, einen Anspruch auf Arbeitslosengeld und somit die Chance auf einen Gründungszuschuss hätte, wenn ich mich selbständig mache, partout nicht beantworten kann (dabei ist das doch deren Kerngeschäft, oder?).

Und wisst Ihr was? Ich habe beschlossen, das jetzt als „dead end“ zu betrachten.
Es ist mir einfach zu blöd.
Ich habe ja im Alltag kaum genug Zeit, meine Bestellungen abzuarbeiten, neue Produkte/Ebooks zu entwickeln und mein mommymade business weiter voranzutreiben. Was ich aber sicher nicht habe, ist die Zeit, mich monatelang mit einem Dienstleister herumzuärgern, ohne eine Antwort auf meine eine Frage zu bekommen.

Was bedeutet das dann für mein mommymade business?
Nun, es bedeutet, dass ich, wenn ich das nach der Elternzeit zu meinem Beruf machen will, entweder soviel damit verdienen muss, dass es auch ohne Gründungszuschuss reicht, oder mich mal nach alternativen Förderungsmöglichkeiten umsehen muss (in Form von Zuschüssen, nicht in Form von günstigen Krediten für Existenzgründer...die brauche ich nicht).

Mein nächster Schritt ist daher ein Termin in der IHK.
Ich hoffe dort auf mehr Kompetenz zu treffen (was nicht sonderlich schwer sein dürfte).
Die können mir zudem sicher auch Ratschläge geben zu den Stichworten „Unternehmensform“ , „Steuern“, „Buchführung“, „Absicherung“...etc.
Man darf gespannt sein :-)

Mittwoch, 16. Juli 2014

Das mommyShirt!

Ich stoße virtuell mit Euch an (mit alkoholfreiem Sekt - es sind ja stillende unter uns), denn:
Nachdem es lange, lange herumlag und wieder und wieder vertagt wurde, ist nun nach einiger Tüftelei mit meinen lieben Probenäherinnen endlich das Ebook für das mommyShirt fertig! Juchhu!!!

http://de.dawanda.com/product/66160339-EBook-mommyShirt-Stillshirt-Still-Oberteil

Das mommyShirt ist ein Still-Oberteil nach dem Motto "wie Sie sehen, sehen Sie nichts".
Ein Shirt, dass stillenden Müttern die Möglichkeit gibt, ihre Babies zu stillen, ohne entweder obenherum die komplette Brust freilegen oder ein Hemd von unten bis über die Brust hochschieben zu müssen und  - so oder so - "im Freien" zu sitzen.
Zudem sieht es nicht offensichtlich nach einem Still-Shirt aus, und kann somit auch nach der Stillzeit noch sehr gut getragen werden.
Ihr könnt es als Longsleeve oder Kurzarm-Shirt nähen - jeweils mit oder ohne Kängurutasche. Und natürlich lässt es sich auch komplett ohne Still-Funktion, einfach nur als Shirt nähen (oder auch nach der Stillzeit mit wenig Aufwand zu ebendiesem umwandeln).

Das Ebook findet Ihr also ab sofort hier.
Es beinhaltet das Schnittmuster für die Größen 34 - 44 sowie eine bebilderte Schritt-für-Schritt Nähanleitung, mit der auch Anfängerinnen gut klar kommen.

Mein ganz, ganz großer Dank gilt meinem wundervollen Probenäh-Team, ohne die dieses Ebook heute nicht fertig und in Summe sicher nicht so gut geworden wäre, und deren tolle mommyShirts ich Euch natürlich nicht vorenthalten will!

DANKE also an:

Maarikami von Liivi & Liivi (http://liiviundliivi.blogspot.de)

Christine (http://kindhayt.blogspot.de/)
 

Veronika von Tag für Ideen (http://tagfuerideen.blogspot.com/)


Elisabeth Schwind


Änni (http://aennisews.blogspot.de/)
 

Carola von Stoffregen (http://stoffregenmail.blogspot.de/)


Marina von FettesHäschen (http://fetteshaeschen.blogspot.de/)


Nähmariechen (http://naehmariechen.blogspot.de)





Montag, 14. Juli 2014

Partner-Pyjamas!

Endlich.
Ein anderes Wort trifft es wohl nicht. E N D L I C H haben meine Kids die von ihnen so unglaublich herbeigesehnten "Partner-Pyjamas" aus dem niedlichen (zugegebenermaßen nicht sehr sommerlichen, aber wen stört's?!) KDS-Jersey "The Pinguins" von Püppilotta Design.

Partner-Pyjamas? Jaja... das ist, wenn Brüderchen und Schwesterchen Schlafanzüge aus dem gleichen Stoff tragen - ein Zustand, der scheinbar so wundervoll ist, dass es anders garnicht mehr sein darf.
Da ich das existente Paar identischer Schlafis aber ja ab und an mal waschen muss, war klar: es müssen mehr her!
 
Schon länger lag der von den Kindern gemeinsam ausgewählte Stoff hier herum.... und lag... und lag... und dann gab es folgende, herzzerreißende Szene am Frühstückstisch, in der die Kleine in Ihrer Wortbrocken-Sprache vorwurfsvoll fragte "Why nicht yet Partner-Jamas??" und bevor ich etwas sagen konnte, die Antwort ihres Bruders lautete "Because mommy will sew them after she's finished aaaaaaaallll those orders.... and that will be never."
Ouch.
An dem Abend habe ich dann nicht nur soviele Bestellungen abgearbeitet wie noch nie, sondern die Nachtschicht noch verlängert und endlich diesen sehnlichen Wunsch erfüllt.
Voilà:


Beide Teile sind mehr oder minder nach den Schnitten der Erbsenprinzessin ("Pyjamahose" und "Longsleeve") entstanden, nur habe ich eben kurze Ärmel genäht, und 3/4-Shorts gezaubert, die momentan hoch im Kurs stehen.


Vor die Linse habe ich die beiden stolzen Besitzer leider nicht gemeinsam bekommen.
Nur die kleine Madame stolperte am Morgen ins Fotoshooting für das (fast fertige) mommyShirt-Ebook...


 ...war reichlich irritiert....  und unglaublich froh, als sie ihr Baby wieder zurück hatte ;-)


Dienstag, 8. Juli 2014

Crayon-Experimente 2: Melted Crayon Blumenwiese

Wie bereits angekündigt, sind unsere Creadienstage ja momentan eher "Crayon"-Dienstage ;-)
Hier also unser zweites Experiment:


Das Projekt hat uns allen sehr großen Spaß gemacht, eigenet sich (evtl. in Etappen geteilt) auch schon für die ganz Kleinen und vom Resultat sind wirklich alle hier begeistert - es schmückt jetzt die neue Küche.

Ihr braucht dafür:
- eine Leinwand (unsere hat die Maße 30 x 40cm)
- alle grünen/gelben Crayon-Stücke, die Ihr auftun könnt
(bzw.so viele, dass sie nebeneinander die eine Seite Eurer Leinwand füllen)
- einen Föhn
(oder eine nichttropfende Kerze, oder vielleicht einen Gasherdanzünder)
- eine Heißklebepistole
- Plastikblumen(-köpfe).
(Wir haben teilweise ganze gekauft und die Stengel abgeschnitten.)



 Zunächst klebt Ihr mit Eurer Heißklebepistole die grünen Crayons am unteren Rand Eurer Leinwand entlang fest. Jeden Wachsmalstift(-rest) einzeln. Sie können gerne unterschiedliche Dicke und Länge haben.
Dieser Schritt lässt sich ganz gut am Vorabend ohne helfende Hände erledigen.



Bevor Ihr anfangt, die Crayons zu schmelzen, deckt Eure Arbeitsfläche mit Wachstuch, Zeitung oder ähnlichem ab. Die Leinwand wird dann kopfüber irgendwo angelehnt. Versucht den Winkel nicht zu steil zu wählen, damit das geschmolzene Wachs fließen kann und nicht einfach herunterfällt.

Jetzt geht es ans Schmelzen der Crayons!
In diversen Blogs wird das mit dem Föhn empfohlen. Damit haben wir es als Erstes ausprobiert.


Fazit? Es....dauert.
Allerdings ist es eine flammenlose und damit äußerst kindersichere Methode.
Achtet beim Schmelzen mit dem Föhn darauf, diesen möglichst heiß einzustellen, aber nicht sehr kräftig. Wenn der Föhn zu stark föhnt, tendiert das schmelzende Wachs dazu, sehr zu "fliegen".


Ein weiterer eventueller Nachteil beim Schmelzen mit dem Föhn ist,  dass das Wachs dort, wohin der Föhn gerichtet wird, nicht wirklich herunterfließt, sondern weggeblasen wird, was zu einer Art Wachsfläche führen kann. Das ist sicherlich Geschmackssache und auch vom jeweiligen Projekt abhängig, aber wir fanden es für die Blumenwiese irgendwie schöner, wenn das Wachs richtig tropft.
In einem zweiten Schritt haben wir es daher mit einer Flamme probiert.
Das geht deutlich schneller. Die Kerze darf aber nicht auch tropfen... ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich denke mal, ein Gasherdanzünde-Feuerzeug ist sicher gut geeignet.

Wir haben das Wachs etwa so weit tropfen lassen, dass 2/3 der Leinwand bedeckt sind, und es dann trocknen lassen.


Et voilà: Wenn man die Leinwand nach dem Trocknen umdreht, sieht es aus wie eine Wiese!


Jetzt noch die Blumenköpfe mit dem Heißkleber aufkleben...



... Fertig ist die Blumenwiese!



Samstag, 5. Juli 2014

Follow me on facebook!

Lange, lange hat es gedauert, aber es ist vollbracht: mommymade ist endlich auch auf facebook!

Für diejenigen unter Euch, die diesem Blog lieber (oder auch) dort folgen möchten, Ihr finde mommymade ab sofort HIER!

Momentan ist facebook einfach nur eine weitere/andere Möglichkeit, über neue Posts hier im Blog informiert zu werden, sprich: diesem Blog zu folgen. Hintergrund ist, dass ich viele Menschen kenne, die facebook nutzen, aber Blogger/Bloglovin und Co. eben nicht.
Aber mittelfristig werde ich dort sicher auch das Ein oder Andere posten, was es (noch) nicht in den Blog geschafft hat (Momentaufnahmen; Sneak Previews...etc.).

Also schaut doch mal vorbei!

Dienstag, 1. Juli 2014

Crayon-Experimente, Teil 1

Machen Eure Eltern das auch?:
Alle Nase lang, kommt mein Vater mit irgendetwas an, das er zu Hause gefunden hat, und das der Zeit entstammt, als meine Geschwister und ich noch klein waren.
Mein Vater schmeißt nichts weg.
Oft ist das tatsächlich toll, aber garnicht selten läuft so etwas nach dem immergleichen Schema ab:
"Oh, wow, wo hast Du DAS denn gefunden?" - "Toll, oder? Das habt ihr früher geliebt! Finden Deine Kinder sicher auch toll" - "Puh..ja...war toll damals...brauche/möchte ich aber für meine jetzt nicht unbedingt haben" - Unverständnis / Geknicktheit.
Ich will einfach nicht das ganze Haus voller allem Kram aus meiner Kindheit, allem Kram aus der Kindheit meines Mannes und neuer Spielsachen haben.
Ganz ironisch wird es, wenn besagter Anbringer besagter Dinge dann in meiner Wohnung steht, den Kopf schüttelt und sagt "Mann oh Mann...habt IHR VIEL SPIELZEUG, soviel brauchen Kinder doch garnicht!" :-D

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mal wieder etwas mitgebracht bekommen.
Und zwar eine Kiste voller alter Crayons (Wachsmalstifte). und ich meine eine Kiste. Sie beherbergte einst einen kompakten Heizlüfter.... in voller Pracht sieht das dann so aus:


"Cool, nehm ich!" habe ich gesagt. Stifte kann man mit Kindern nie genug haben! Die werden ja nicht schlecht. Sowas schmeißt man nicht weg! (..ich merke gerade: .ich glaube da hat etwas abgefärbt :-) )

Also habe ich zunächst einmal so etwa 3 Stück von jeder Farbe in die Stiftebox der Kinder geräumt.
und den Rest im Schrank verstaut. Und mir jetzt gedacht, dass das einfach viel mehr Wachsmalstifte sind, als wir Geschwister in unserem Kinderleben aufbrauchen konnten, viel mehr als meine Kinder werden aufbrauchen können, und...wer weiß wie lange das so weiter geht.
Also werden wir in nächster Zeit gaaaanz viele Crayon-Projekte machen! Ohne Rücksicht auf Verluste.
und der Rest der Stifte wird dann gespendet. So.

Hier kommt es: Das Crayon-Experiment Nummer 1:
Ganz simpel und ohne viel Zubehör oder Vorbereitung:
Mit Wachsmalstiften auf erhitzten Steinen malen!
Wir haben Steine gesammelt (bzw dem Garten entnommen) und sie für ein paar Minuten bei 100° in den Ofen gelegt. Wie schnell sie warm genug werden hängt von der Beschaffenheit der Steine ab. Da müsst Ihr Mamas einfach etwas herumexperimentieren. Bei uns waren es ca. 5 Minuten.


Wenn die Steine warm genug sind, schmelzen die Wachsmalstifte beim Malen darauf etwas, und bilden eine ganz tolle Wachsschicht auf den Steinen. Bitte passt gerade mit kleinen Kindern auf, dass die Steine nicht so heiß sind, dass sich die Kinder verbrennen können! Ein Handschuh auf die "Festhaltehand" zu ziehen ist bei kleinen Kindern eine gute Idee (wenngleich nicht wirklich nötig), hat was von "Arbeitskleidung" und kommt infolgedessen zumindest hier super gut an. (da kam ich aber erst drauf, als die Kamera schon wieder weggelegt war)


Ich finde das Resultat wirklich sehr schön.
Das Ganze hat meine beiden weit über 1h beschäftigt - sie wollten einfach immer mehr warme Steine und haben dann auch irgendwann sehr glücklich auf kalten Steinen weitergemalt :-D.


Die Kunstwerke zieren nun Blumenkästen, wurden/werden verschenkt und ich habe jetzt eindlich ein paar hübsche Schnittmusterbeschwerer, um mir das Zuschneiden zu erleichtern ;-)


Fazit: Toll! Hat Spaß gemacht und machen wir sicher öfter.
Ab damit zum Creadienstag!